Robert-Schuman-Berufskolleg
der Stadt Dortmund


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2019 02 27 Kirche Jesu Christi teaser27.02.2019 - Im Rahmen des Religionsunterrichts am Robert-Schuman-Berufskolleg setzten wir (Mittelstufe der Kaufleute für Versicherungen und Finanzen) uns seit einigen Wochen mit religiösen Gemeinschaften auseinander. Eine dieser Gemeinschaften war die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage.


Am 30.01.2019 besuchten wir die örtliche Gemeinde in Dortmund Brünninghausen, um in einen gemeinsamen Dialog zu treten und direkt von Mitgliedern der Gemeinde etwas über ihre Glaubensgemeinschaft zu lernen. Im Volksmund ist die Glaubensgemeinschaft meistens unter dem Namen Mormonen bekannt, auch wenn sie so nicht genannt werden.

Die Kirche Jesu Christi ist eine eigenständige Glaubensgemeinschaft, in der Jesus Christus im Mittelpunkt steht. Neben der Bibel beruft sich die Kirche Jesu Christi auf das Buch „Mormon“, welches der Religionsgründer Joseph Smith 1928 nach einer Offenbarung durch einen Engel verfasst hat. Eine ihrer Pflichten ist es, täglich mindestens 2 Stunden in dem Buch zu lesen. Ebenso gehört das Beten zu den täglichen Gewohnheiten.

Bei unserem Unterrichtsgang hatten wir die Möglichkeit, einige Mitglieder der Kirche Jesu Christi kennen zu lernen. Unter anderem sechs junge Missionare, die in den USA leben und zur Mission nach Deutschland gekommen sind. Sie gaben uns die Möglichkeit einen kleinen Einblick in ihre Welt zu gewähren. Die Missionare kommen gewöhnlich für ca. 2-3 Jahre nach Deutschland um hier ihre Mission anzutreten. Diesen Auslandsaufenthalt müssen sie aus ihrer eigenen Tasche bezahlen, was sich auf ca. 10.000 Euro beläuft, wie uns einer der Missionare erzählte. Untergebracht werden sie in Wohnungen, die ihnen die Kirche vermietet.

Sie erzählten uns, dass die jungen Männer sich untereinander „Elder“ (ältester) und die Frauen sich „Sister“ (Schwestern) nennen, was man an ihren Namensschildern deutlich erkennen konnte, welches jeder Einzelne getragen hat. Sie nennen sich nur während ihres Amtes in der Mission so, da sie als Stellvertreter Jesu Christi im Namen ihrer Kirche unterwegs sind und handeln. 

Als Erkennungsmerkmal tragen die Missionare auf den Straßen schwarze Hosen, weiße Hemden mit Krawatte und die Frauen lange Kleider oder Röcke, was als Zeichen der Verehrung an Gott darstellen soll. Sie erzählten uns allerdings, dass sie in Ihrer Freizeit, so wie wir auch, ganz normale Kleidung tragen. Wie wir erfahren durften, halten die Mitglieder der Kirche Jesu Christi sich an strenge Regeln, indem sie auf Genussmittel wie Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee und Zigaretten verzichten.

Die Missionare berichteten uns, dass Familie und die Ehe ein hohes Gut in der Glaubensgemeinschaft darstellen, weshalb es häufig vorkommt, dass viele Mitglieder schon früh heiraten würden. Die Ehe wird dabei auf ewig geschlossen und da sie an ein fortlaufendes Leben nach dem Tot glauben, besteht die Ehe auch dann weiterhin, allerdings kann man trotzdem noch einmal heiraten.

Ein wichtiger Bestandteil der Kirche Jesu Christi stellt die Ahnenforschung dar. Ihre Mitglieder investieren viel Zeit um ein riesiges Archiv, welches online zur Verfügung steht, nach Informationen und Anhaltspunkten von zurückliegenden Generationen zu durchsuchen. Dieses Archiv steht jedoch nicht nur Mitgliedern der Kirche Jesu Christi zur Verfügung. Jeder Mensch kann auch von zuhause aus auf das Archiv zugreifen und Ahnenforschung betreiben. Nur etwa 5% der Nutzer der Datenbank sind auch tatsächlich Mitglieder der Kirche Jesu Christi.

Ein zusätzlich auffälliges Merkmal der Kirche Jesu Christi im Gegensatz zu der katholischen oder evangelischen Kirchen war, dass dort nirgendswo Kreuze oder andere christliche Symbole zu sehen waren, mit der Begründung: „Das Kreuz ist das Symbol des Todes, wir verehren aber das LEBEN Jesu Christi“.

Der Besuch hat uns allen die typischen Vorurteile der konservativen Glaubensgemeinschaft genommen. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen. Die Mitglieder die uns durch den knapp 2,5 stündigen Besuch begleitet haben, waren aufgeschlossen, locker und sympathisch. Alle unserer Fragen wurden uns aus ihrer Sicht beantwortet. Die VTM1 bedankt sich herzlich für den Besuch.

Giulia und Fabio für die VTM1 (Mittelstufe des Bildungsgangs "Kaufleute für Versicherungen und Finanzen")

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