Besuch RTS-2Theorie trifft Praxis: Das Reisebüro von RTS Media Reisen in der Dudenstraße/Ecke Hohe Straße war kürzlich Gastgeber für zwei Fachlehrer, die am Robert-Schuman-Berufskolleg in Dortmund im neugeordneten Ausbildungsberuf Tourismuskaufmann/-frau das Fach „Geschäftsprozesse im Tourismus“ unterrichten.


Ziel dieses Besuchs war die Intensivierung der Ausbildungspartnerschaft zwischen Berufsschule und Reisebüro als dualem Partner. Sebastian Hosbach, Geschäftsführer der RTS Media Reisen GmbH, hieß Ingrid König und Frank-Michael Breker herzlich willkommen und führte sie durch die Räumlichkeiten. Die Berufschullehrer zeigten sich begeistert von der Einrichtung des Reisebüros, in dem auch ehemalige Schüler die Kunden freundlich und sehr kompetent beraten. Das Farbkonzept ist durchdacht und ansprechend, die Einrichtung modern und zeitgemäß. Dazu werden auf einem großen Wandbildschirm touristische Zielgebiete so präsentiert, dass schon bei der Beratung Urlaubsatmosphäre entsteht.
Da im neugeordneten Ausbildungsberuf das Thema „Eigenveranstaltungen organisieren und vermarkten“ eine große Rolle spielt, war für die Lehrer auch der Blick in das Back-Office, wo sich die Marketing- und die IT-Abteilung befinden, sehr interessant. Geschäftsführer Sebastian Hosbach erläuterte dort das Multi-Channel-Vertriebskonzept und die Konzeption des neuen Internet-Portals, das demnächst freigeschaltet wird. Das Besondere an RTS Media Reisen: Das Unternehmen kombiniert den Vertrieb über sein Reiseportal RTS.de mit der persönlichen Beratung in seinem Reisebüro. Für Mailing-Aktionen steht hier auch eine große Druckstation zur Verfügung.
In angenehmer Atmosphäre informierten sich die Besucher zudem darüber, welche Voraussetzungen ausschlaggebend dafür waren, dass das RTS-Media-Reisebüro in diesem Jahr den „Ausbildungspreis der Dortmunder Wirtschaft“ erhalten hat – für die Lehrer eine durchaus nachvollziehbare Entscheidung der Juroren.
Sehr erstaunt zeigte sich RTS-Geschäftsführer Sebastian Hosbach im weiteren Gespräch über die wichtigsten Änderungen, die sich durch die Neuordnung des Ausbildungsberufes ergeben – vor allem über die Verschiebung der Schwerpunkte in sehr vielen Bereichen. So sind im neuen Lehrplan nur noch 15 statt der bisher fast 60 geographischen Zielregionen als verbindliche Unterrichtsinhalte festgeschrieben. Für Sebastian Hosbach ist das unverständlich: Als Geschäftsführer eines touristischen Reisebüros ist er natürlich sehr an der Vermittlung von Zielgebietswissen interessiert, da dieses für eine qualifizierte Kundenberatung unerlässlich ist. Als ein Fazit dieses Besuchs kann festgehalten werden: Die Neuordnung des Ausbildungsberufes stellt sowohl für Schulen als auch für Ausbildungsbetriebe eine gemeinsame Herausforderung dar.
(Frank-Michael Breker)

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